PLÖTZLICH GING ALLES GANZ SCHNELL Am 14.10.2019

Plötzlich ging alles ganz schnell, man muss sich nur zu helfen wissen: Da Grundarm und Ausleger des Atlas 1604 nicht bis zu Spitze des Schlauchturms des alten Feuerwehrhauses reichten, schuf sich Frank Wißbrock mit dem Hydraulikbagger der Langeooger Firma Eckhardt ein Plateau aus Schutt, um die fehlenden Meter zu überbrücken. Von dort war der Abriss des letzten Gebäudeteils des geschichtsträchtigen Baus kein Problem mehr. Innerhalb kürzester Zeit blieb so nur ein Haufen Schutt, der jetzt nach und nach abgefahren wird, damit die Bauarbeiten für den Neubau sofort beginnen können.

Am Rettungsspoor war nicht nur die Freiwillige Feuerwehr lange Zeit zu Hause, hier war früher der Rettungsschuppen der Seenotretter, dessen Torgiebel zuletzt noch zu erkennen war und der auch im künftigen Gebäude wieder genau so gestaltet werden soll. Als dann in den 30er Jahren der Süden Langeoogs aufgespült, am heutigen Wäldchen ein Flugfeld entstand und der Hafen neu angelegt wurde, zog das Rettungsboot um. Der Rettungsschuppen wurde für die Feuerwehr umgebaut und erweitert. Damit diese Geschichte Langeoogs optisch erhalten bleibt, hat der Architekt die äußere Form des Gebäudes weitgehend übernommen.

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