GROSSE SUCHAKTION MIT KURIOSEM GLÜCKLICHEM AUSGANG Am 18.06

Die Freiwillige Feuerwehr Langeoog mit ihrem Luftkissenboot, der Marburger Rettungsdienst, die Seenotretter der Station Langeoog mit Rettungsboot SECRETARIUS und die Marine mit ihrem Sea King waren am Donnerstag an einer großangelegten Suchaktion nach einer 70-jährigen Urlauberin aus Nordrhein-Westfalen mit kuriosem, aber zum Glück positivem Ausgang beteiligt.

Der Ehemann hatte seine Frau am Strand in Höhe der Melkhörndüne vermisst gemeldet, sie sei schwimmen gegangen und nicht zurück gekehrt. Feuerwehr und Marburger Rettungsdienst suchten vom Strand aus und mit dem Luftkissenfahrzeug das Meer ab, konnten aber keine Person im Wasser entdecken. Schon bald waren auch die Marine und die Seenotretter vor Ort und unterstützten die Suche seeseitig und aus der Luft, sie blieb aber weiter ergebnislos.

Was alle Beteiligten nicht wussten: Das Geschehen wurde interessiert verfolgt von der gesuchten Person, die von Spaziergängern informiert wurde, dass eine Frau vermisst werde. Was war passiert? Die Frau hatte mit ihrem Mann einen Spaziergang gemacht und ihm dann mitgeteilt, dass sie ins Wasser gehen wolle, er solle ruhig weiter laufen. Nach dem kurzen Bad konnte sie ihm nicht folgen und ging daher zurück zum Ausgangspunkt. Der Mann war kurz darauf umgekehrt und wähnte seine Frau noch im Wasser, fand sie aber nicht und löste daher den Sucheinsatz aus. Hilfreich für alle Retter war die Angabe des SOS-Punktes G, über den alle sofort den richtigen Strandbereich ansteuerten.

Am Ende waren alle Beteiligten trotz der Aufregung und der vermeidbaren aufwändigen Suche glücklich

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