KATEGORIE / Einsätze

DAS HÄTTE RICHTIG SCHIEF GEHEN KÖNNEN… AM 22.07

Das hätte richtig schief gehen können. Die Freiwillige Feuerwehr Langeoog war am Mittwochnachmittag zu einer Menschenrettung an den Strand gerufen worden.Spaziergänger hatten drei Kinder auf einer Sandbank ausgemacht. Entsprechend schnell eilten die Retter zum Dünenübergang Seekrug, wurden jedoch unnötig ausgebremst. Über ein Dutzend Fahrräder mussten erst eilig aus dem Weg geräumt werden, damit das Feuerwehrfahrzeug die Rettungsfläche erreichen konnte.

Was die Feuerwehrleute zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnten, es handelte sich um einen falschen Alarm. Bei ablaufendem Wasser waren Jugendliche auf eine Sandbank geschwommen und inzwischen zum Strand zurück gekehrt. Doch wenn es um jede Minute gegangen wäre, hätte die Hilfe zu spät sein können..

Dennoch reagierten einige Fahrradfahrer mit Unverständnis und Kritik und kündigten im Wegradeln an, dass die Fuerwehr mögliche Schäden am Rad ersetzen müsse.

Langeoog ruft dringend dazu auf, die Rettungswege frei zu halten.

Es muss möglich sein, im Zweifelfall ein paar Meter mehr zu Fuß zu gehen, damit verunglückte Personen im Ernstfall schnell gerettet werden können. Das eigene Auto würde man doch in der Stadt auch nicht einfach auf der Straße abstellen, sondern – manchmal mit viel Geduld – einen geeigneten Parkplatz suchen.

WELLENREITER WOLLTEN NICHT GERETTET WERDEN Am 19.07

Einen kurzen „Ausflug“ zur weit vorgelagerten Sandbank unternahmen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr am frühen Sonntagabend. Strandspaziergänger hatten gemeldet, das sich bei auflaufendem Wasser noch etwa 8-10 Personen auf der bereits überspülten Sandbank aufhielten. Feuerwehr und Rettungsdienst Mittelhessen rückten ebenso aus wie das Seenotrettungsboot SECRETARIUS. Am Strand stellte ein Gast spontan sein SUP-Bord zur Verfügung, doch da auch das Hovercraft ULLA eingesetzt wurde, konnte es am Strand bleiben. Schnell war das Luftkissenfahrzeug über Sand und Wasser hinweg zur Sandbank gelangt. Die Personen dort wollten aber nicht gerettet werden, sie nutzten die Brandung hinter der Sandbank zum Wellenreiten.

Der Einsatz wurde abgebrochen und die Feuerwehrleute konnten ihren verdienten Sonntagabend fortsetzen. Zuvor beruhigten sie noch die Kinder der Familie, die den Vorfall gemeldetet hatten. Die Alarmierung der Feuerwehr war im Zweifelfall richtig, denn eine konkrete Einschätzung der Situation war für sie vom Strand aus durch die große Entfernung nicht möglich gewesen.

CHRISTOPH 26 LANDETE AM STRAND

Am Dienstag landete der Rettungshubschrauber Christoph 26 am Langeooger Strand. Bei einem Badeunfall hatte sich ein Gast an der Schulter schwer verletzt. Der Rettungsdienst Mittelhessen versorgte den Patienten, die Freiwillige Feuerwehr unterstützte als Tragehilfe. Auf den Transport über die Düne und die Fahrt mit dem Rettungswagen zum Heliport am Flugplatz wurde verzichtet, statt dessen landete der Hubschrauber an der Unglücksstelle.

Eine weitere Alarmierung gab es am Donnerstagvormittag. Ein Gast hatte eine Person im Wasser gesehen und vermutete eine Notlage. Doch weder der Notarzt noch die Feuerwehr mit dem Hovercraft kamen zum Einsatz. Zum Glück konnte der Schwimmer selbst an Land schwimmen.


- SEITE 1 VON 10 -

Nächste Seite  

Wird geladen
×